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Bericht zum GSM 2004

Pforzheimer Schwimmer im „Goldrausch"

SSG-Goldstadt-Meeting war mit rund 500 Teilnehmern ein voller Erfolg

Wer als Zuschauer oder Wettkampfschwimmer nicht im Emma-Jaeger-Bad war, hat einiges versäumt. Das 75-jährige Bestehen des Schwimm-Sport-Club Sparta 1929 nahmen die Verantwortlichen der SSC Sparta, des 1. Badischen Schwimmclub und der Schwimm-Startgemeinschaft Pforzheim zum Anlass, einen neuen Wettkampf ins Leben zu rufen: Das Goldstadt-Schwimm-Meeting. Aus 28 süddeutschen Sehwimmvereinen kamen fast 500 Schwimmsportler nach Pforzheim. Vor allem das Schwimmteam TV Brühl, der SV Dachau und der SV Mannheim brachten leistungsstarke Teams auf die Startblöcke.

Mit SC Schömberg, TSV Wildbad, TV Ersingen, TSG Niefern, SSV Huchenfeld und TV Eutingen kamen auch Vereine aus der Region. Das größte Kontingent an Einzelschwimmern und Staffelmeldungen stellte die Schwimm-Startgemeinschaft Pforzheim (SSG), die 84 Aktive für 282 Starts gemeldet hatte und die 144 persönliche Bestzeiten schwammen. Die jungen Wasserratten um Trainer Rudi Schulz verbuchten allein 28 der 111 vergebenen Goldmedaillen für sich. Mit weiteren 21 Silber- und 19 Bronzemedaillen sowie 20 vierten Plätzen präsentierte sich die SSG in prächtiger Form. Nur TV Bühl war erfolgreicher und belegte im Medaillenspiegel mit 31 Gold-, 25 Silber- und 24 Bronzemedaillen den ersten Rang vor dem Goldstadt-Team.

Glanzpunkt der Veranstaltung waren die Mixed-Staffeln über 8 x 50 Meter Freistil. Für das schnellste Team gab es einen 70 Zentimeter hohen Kristallpokal. Die prächtige Trophäe bleibt in Pforzheim. Saskia Haug, die als Startschwimmerin mit 0:27,70 Sekunden dabei einen neuen badischen Altersklassenrekord schwamm, durfte, unter dem Jubel ihrer Staffelkameradinnen und -kameraden Jeanne Gerlach, Melanie Dingler, Alisa Senn, Fabian Schmitt, Moritz Müller, Dennis Hurst und Christian Draskowitsch den Wanderpokal aus den Händen von Sportbürgermeister Gert Hager in Empfang nehmen. Mit der Staffelzeit von 3:44,79 Minuten muss auch ein neuer Vereinsrekord in die Bestenlisten eingetragen werden.

Mit einem weiteren badischen Altersklassenrekord glänzte die SSG-Nixe Silke Lippok. Sie hatte sich als jüngste Teilnehmerin für das 50-Meter-Freistilfinale qualifiziert und kraulte mit 31,32 Sekunden auf den sechsten Rang der offenen Wertung. Das zehnjährige Allroundtalent - sie ist auch bei Leichtathletikmeisterschaften in ihrer Altersklasse stets auf dem Treppchen - holte fünfmal Gold.

Eine Goldmedaille mehr durfte Dennis Hurst (SSG) auf dem Siegerpodest entgegennehmen. Vielstarter Fabian Schmitt verzeichnete drei erste und vier zweite Ränge. Noch lange nach dem 100-Meter-Brustrennen schüttelte er den Kopf. Er konnte es nicht fassen, dass ihm sehr gute 1:13,16 Minuten gelungen waren, für die er mit einer Silbermedaille belohnt wurde. Die beste Einzelleistung nach LEN-Punktwertung erzielte Saskia Haug, die für ihre 1:01,23 über 100 Meter Freistil 677 Punkte bekam und dafür mit einem schönen Pokal belohnt wurde. Persönliche Bestleistungen in fast jeder geschwommenen Lage verzeichneten auch lsabel Krentzel, Caroline Bauer, Hannah Jenderek, Philipp Preschany, Felix Scheuffler, Tobias Stein und Jannik Hensle.

Die Siegerehrungen nahmen Sparta-Vorstand Reinhold Strohmer und BSV-Kreisvorsitzender Hans Jürgen Manz vor.

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