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Bericht zum GSM 2009
Fünfte Auflage des Goldstadt Schwimm-Meetings
Auch im fünften Jahr freut sich die Schwimm-Startgemeinschaft über einer guten Resonanz. Nach einem Jahr Unterbrechung aufgrund von Terminüberschneidungen ist in diesem Jahr wieder ein hochkarätiges Teilnehmerfeld beim Goldstadt Schwimm-Meeting am Start. Erstmalig 2004 im Rahmen des 75 Jubiläum der SSC Sparta ausgerichtet, hat sich das Meeting im Pforzheimer Emma-Jaeger-Bad mittlerweile einen festen Platz im Terminkalender der Schwimmer erkämpft.
Mit einer Rekordanzahl 1869 Meldungen gehen am kommenden Samstag insgesamt 526 Schwimmerinnen und Schwimmer aus 29 Vereinen an den Start. Aus Pforzheim und dem Enzkreis hatten drei Schwimmvereine und -Abteilungen ihre Aktiven auf die Startblöcke des „Emma“ geschickt: SSG Pforzheim, SSV Huchenfeld und der TSV Wildbad. Mit 68 Aktiven und 284 Einzelmeldungen stellte die SSG Pforzheim die größte Mannschaft. Die weiteste Anreise hatte das kleine Team aus sieben Schwimmern der SG Dortmund.
Im Medaillenspiegel auf Platz eins Bundesligist SV Nikar Heidelberg mit 21 Gold-, 16 Silber und 15 Bronzemedaillen vor dem Team der SGR Karlsruhe (18-17-18) und der SSG Pforzheim (17-14-12). Einmal mehr ein Zeichen für die tolle Nachwuchsarbeit der Trainern und Übungsleitern in den beiden Trägervereinen 1. BSC und SSC Sparta Pforzheim.
Höhepunkt des Vormittagsabschnittes waren die beiden Läufe der Mixed-Staffeln über 8x50m Freistil um den wertvollen Wanderpokal aus Kristallglas. Zwölf Vereine schickten ihre besten weiblichen und männlichen Wettkampfschwimmer auf die Startblöcke. Dreimal konnte die gastgebende SSG Pforzheim den Pokal gewinnen und in der Goldstadt behalten, beim letzten Meeting wanderte der Pokal ins Kinzigtal nach Hausach. In diesem Jahr gewann die Mannschaft des SV Schwäbisch Gmünd in einem spannenden Rennen in einer Zeit von 3:33,45 vor den Gastgebern (3:35,92) und er Mannschaft des SV Mannheim (3:48,85.)
Direkt zu Beginn des Nachmittagabschnittes folgten auch in diesem Jahr wieder die Finalläufe über 50m Freistil. Der Einmarsch der Athleten zur Fanfare aus Rocky IV, die einzelne Vorstellung der Athleten und die Anfeuerung der Schwimmkameraden sorgten nicht nur bei den Startern für Gänsehaut.
Das kleine Finale der Mädchen 13 Jahre und jünger gewann Caroline Koch von der SSG Pforzheim in hervorragenden 0:27,94 deutlich vor den Konkurrentinnen aus Mannheim und Karlsruhe. Das Finale der Jungen 13 Jahre und jünger gewann Markus Weillmann aus Zuffenhausen in 0:27,51 Marvin Eichhorn aus Karlsurhe und dem Dortmunder Jared Hornig.
Das Finale bei den Frauen gewann Silke Lippok in 0:25,90 vor Franziska Jansen (0:26,72) und Katharina Beran (0:27,49) beide vom SV Nikar Heidelberg. Absolute Topzeiten in den Vorläufen waren notwendig um sich einen der sechs Starterplätze im Finale der Herren zu sichern. In einem dramatischen Rennen setzte sich Paul Walter (SV Mannheim) in 0:23,45 vor Fabrice Wendel (Weil der Stadt) in 0:23,63 und Fabian Wiktor /SV Nikar Heidelberg) in 0:24,02 durch. Für Vorjahressieger Michael Bott (TSV Wildbad) reichte es in 0:24,34 nur für Rang vier.
Neben unserem sportlichen Aushängeschild Silke Lippok waren mit Janne Schäfer und Franziska Jansen (beide Nikar Heidelberg) zwei weitere Kaderathleten des Deutschen Schwimmverbandes zu einem letzten Formtest vor den Weltcup in Berlin (13./14.11.09) in Pforzheim am Start. Indiz für ein hervorragendes Teilnehmerfeld sind die insgesamt 14 neuen Veranstaltungsrekorde. Herausragend dabei sicherlich die drei Bestzeiten von Silke Lippok über 100m Rücken in 1:02,35, 100m 50m Freistil 0:25,90 und 100m Freistil 0:56,02. Sibylle Dalacker vom SV Nikar Heidelberg schwamm eine neue Bestzeit auf ihrer Paradestrecke 100m Brust (1:10,50). Die Heidelberger Benjamin Rafail (100m Rücken 0:58,86), Florian Abele (100m Brust 1:03,91), Fabian Wiktor (200m Lagen 2:06,94) und im letzten Rennen des Meetings der Mannheimer Paul Walter (100m Freistil 0:51,73) setzten neue Maßstäbe.
Die SSG Schwimmer zeigten sich sehr gut vorbereitet und erzielten insgesamt 184 persönliche Bestzeiten. Herausragend mit jeweils fünf Siegen im Caroline Koch (1996) und Daniel Pinneker (1999). Herausragend dabei die Siegerzeit von Caroline über 100m Rücken in 1:04,95 sowie100m Freistil 1:00,32. Stefan Stolp, Maurice Schumann, Mark Hüttler rundeten die Liste der Goldmedaillen-Gewinner der SSG ab. Insgesamt drei Medaillen und zwei knappe vierte Plätze gab es beim Jahrgang 2000 für Meret Schweiker. Ebenfalls mit drei Medaillen erfolgreich Jéanne Gerlach und Ruben Ackermann.
Überaus positiv auch in diesem Jahr die Resonanz der teilnehmender Vereine. Der zügige Ablauf und die durchweg gelungene Organisation des SSG-Teams waren einmal mehr vorbildlich.
Ralf Gremmer
09.11.2009
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